Amazon PPC

Amazon PPC: Der ultimative Leitfaden (aktualisiert)

Was ist Amazon PPC?

Amazon PPC ist die Werbeplattform, auf der Verkäufer Anzeigenkampagnen erstellen können, um ihre Verkaufszahlen auf Amazon zu steigern. Das Werbemodell funktioniert, indem Werbetreibende eine Gebühr an Amazon zahlen, wenn ein Käufer auf ihre Anzeigen klickt (Pay-Per-Click).

Werbung mit Amazon PPC-Anzeigen (Pay-Per-Click) hat sich auf Amazon zu einem leistungsstarken Marketingkanal entwickelt. Amazon PPC-Kampagnen ermöglichen Verkäufern und Händlern, für ihre Produkte Sichtbarkeit am oberen Ende der Suchergebnisseite von Amazon zu „kaufen“.

Die Zahl der Verkäufer, die das Potenzial von Amazon PPC nutzt, steigt jedoch von Jahr zu Jahr erheblich. Wenn du also keine klare Amazon PPC-Strategie hast, kann es schwierig werden, deine Werbeziele auf Amazon zu erreichen.

In diesem Leitfaden zu Amazon PPC erfährst du:

Suchst du mehr Hintergründe, Daten und Insights zu Amazon PPC?

Interessiert du dich für einen Amazon Advertising-Überblick, eine detaillierte Analyse der neusten Marktplatz-Trends oder eher eine Untersuchung der Feinheiten einzelner Produktkategorien? Unser 2022 Amazon Advertising Benchmark Report bietet all das und mehr, um dir datengetriebene Insights in die Amazon PPC-Landschaft zu liefern.

Der Report basiert auf einer weitreichenden Analyse von über 2 Millionen Sponsored Products-Kampagnen. Lade dir ihn heute kostenlos herunter.

Amazon PPC-Anzeigentypen

AAuf Amazon sind 3 Anzeigentypen verfügbar: Sponsored Products, Sponsored Brands und Sponsored Display Ads. Letzteres ist eine neue und erweiterte Version der bisherigen Product Display Ads – PDAs.

Amazon Sponsored Products – Keyword- und ASIN-bezogene Anzeigen ähnlich wie Google Adwords, die es Werbetreibenden ermöglichen, einzelne Produkte innerhalb der Suchergebnisse von Amazon sowie den Produktdetailseiten zu bewerben. Sponsored Products sind die beliebtesten Anzeigen auf Amazon.

Example of a Sponsored Products Amazon PPC ad
Sponsored Products-Anzeige

Sponsored Brands – Anzeigen für Markenbekanntheit, die es einer Marke ermöglichen, in ihrer Anzeige über den Suchergebnissen von Amazon (und anderen Bereichen) eine individuelle Überschrift, ein Logo und bis zu drei Produkte zu bewerben. Es besteht die Möglichkeit, Käufer auf eine Amazon Store-Seite oder eine individuelle Seite auf Amazon zu schicken. Neben den klassischen Banner-Ads sind auch  Video-Anzeigen mit einer Verlinkung auf Produktdetailseiten möglich.

Example of Sponsored Brands Amazon PPC advertisement
Sponsored Brands-Anzeige

Möchtest du wissen, wie viele andere Werbetreibende in deiner Kategorie und auf deinem Marktplatz Sponsored Brands verwenden – und wie viel Umsatz sie damit erzielen?

Nutze den (kostenlosen) Benchmarker, um es herauszufinden.

Sponsored Display-Anzeigen – Anzeigen, die Käufer auf Produktdetailseiten von Amazon schicken. Sie zeigen potentiellen Käufern, die bestimmte Produkte auf Amazon besuchen oder besucht haben (Remarketing), relevante Anzeigen sowohl auf Amazon als auch auf externen Webseiten.

Example of a Sponsored Display Amazon PPC ad
Sponsored Display-Anzeige

Wo tauchen Anzeigen von Amazon PPC auf?

Illustration of where Amazon PPC advertisements appear
Amazon-Suchergebnis
Illustration of where Amazon PPC advertisements appear
Amazon-Produktseite

Sponsored Products-Anzeigen tauchen auf Amazon an 2 Positionen auf: innerhalb der Suchergebnisseite sowie auf der Produktdetailseite von Amazon, wo sie als Teil eines Anzeigenkarussells im oberen Seitenbereich erscheinen.

Sponsored Brands-Anzeigen werden an unterschiedlichen Stellen auf der Amazon-Suchergebnisseite angezeigt, auch in der „besten Lage“ über den Suchergebnissen. Sponsored Brands-Anzeigen können auch auf den Produktdetailseiten angezeigt werden. Lies unseren Leitfaden Amazon Sponsored Brands für Anfänger, um mehr über den Einsatz dieses Anzeigenformats zu erfahren.

Sponsored Display-Anzeigen werden unter der Schaltfläche „Zum Warenkorb hinzufügen“, neben und unter den Suchergebnissen oder auf Webseiten und Apps Dritter angezeigt, je nach der gewählten Targeting-Methode (Produkte bzw. Views-Targeting).

Wer kann auf Amazon Anzeigen schalten?

Sowohl Vendor als auch Seller können Amazon-Anzeigen verwenden. Seller müssen sich jedoch im Amazon Brand Registry registrieren (sieh. Tabelle).

Was ist der Unterschied zwischen Vendorn und Sellern? Seller (manchmal auch Drittanbieter oder third party sellers genannt) verkaufen ihre Produkte an Amazon-Kunden direkt. Vendor (auch first party sellers genannt) verkaufen ihre Produkte an Amazon, damit Amazon den Verkauf an den Endkunden übernimmt.

Amazon-Anzeigen stehen für Anbieter von sowohl FBA- (Fulfillment by Amazon) als auch FBM-Produkten (Fulfilment by Merchant) zur Verfügung.

Die Tabelle zeigt eine Übersicht aller Voraussetzungen der unterschiedlichen Amazon-Anzeigentypen:

VoraussetzungSponsored ProductsSponsored BrandsSponsored Display
AllgemeinAktives Amazon-Konto mit einer guten Reputation

Die Fähigkeit, dein Produkt in das Land zu liefern, in dem du Anzeigen schaltest

Gültige Zahlungsmethode
Aktives Amazon-Konto mit einer guten Reputation

Die Fähigkeit, dein Produkt in das Land zu liefern, in dem du Anzeigen schaltest

Gültige Zahlungsmethode
Aktives Amazon-Konto mit einer guten Reputation

Die Fähigkeit, dein Produkt in das Land zu liefern, in dem du Anzeigen schaltest

Gültige Zahlungsmethode
Verkäufer-TypProfessioneller Seller, Vendor, Kindle Direct Publishing (KDP) AutorProfessioneller Seller, Vendor, Kindle Direct Publishing (KDP) AutorProfessioneller Seller, Vendor
ProduktProdukte für Erwachsene sowie gebrauchte oder reparierte Produkte sind nicht zugelassen.

Produkt muss auf Lager und in der Buy Box sein.
Produkte für Erwachsene sowie gebrauchte oder reparierte Produkte sind nicht zugelassen.Produkte für Erwachsene sowie gebrauchte oder reparierte Produkte sind nicht zugelassen.

Produkt muss auf Lager sein.
Amazon-MarkenregistrierungSeller müssen bei der Amazon-Markenregistrierung registriert sein.Seller müssen bei der Amazon-Markenregistrierung registriert sein
KategorienZugelassene KategorienZugelassene KategorienZugelassene Kategorien
Übersicht der Voraussetzungen für Amazon-Anzeigentypen

Lohnt sich Amazon PPC?

Werbekampagnen mit Amazon PPC helfen dir, deinen Umsatz zu steigern, dein organisches Ranking zu verbessern und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Wenn du Amazon nur als Verkaufsplattform, aber nicht als Werbeplattform nutzt, lässt du wahrscheinlich einiges an Amazon PPC-Potenzial ungenutzt.

Warum sollte ich Amazon PPC ausprobieren?

Im Vergleich zu anderen Werbekanälen ist Amazon PPC im Allgemeinen sehr wirksam. Du kannst Käufer direkt auf der Plattform erreichen, auf der sie tatsächlich Käufe tätigen, also auf Amazon.

Amazon PPC ermöglicht dir, deine Produkte mit gut sichtbaren Platzierungen auf Amazon zu bewerben. Du kannst Anzeigen schalten, die in den Browsern am Desktop und Mobilgeräten sowie in der Amazon-App erscheinen.

Mit Amazon PPC kannst du je nach deinen Zielen aus verschiedenen Anzeigentypen wählen. Du kannst dein Budget kontrollieren und flexibel festlegen und skalieren. Außerdem kannst du mit einer Palette verschiedener Berichte einfach feststellen, wie sich deine Kampagnen entwickeln.

Amazon Advertising bietet eine Reihe unterschiedlicher Targeting-Methoden, von Keyword bis Kategorien, Marken und Produkten (ASINs – Amazon Standard Identification Numbers) sowie Remarketing auf externen Webseiten, um sicherzustellen, dass deine Amazon PPC-Anzeigen die gewünschte Zielgruppe erreichen.

Welche Amazon PPC Kosten bzw. Gebühren fallen an?

Sponsored Products, Sponsored Brands, und Sponsored Display-Anzeigen werden nach Kosten pro Klick (Cost-per-Click, CPC) erworben. Das bedeutet, dass deine PPC-Anzeigen auf Amazon kostenlos angezeigt werden – Ansichten oder Impressionen sind gratis. Für Sponsored Display-Anzeigen gibt es neben dem CPC-Modell auch ein VCPM-Modell, nach dem die Kosten pro 1.000 sichtbare Impressionen berechnet werden.

Mit Amazon-CPC zahlst für deine Anzeige nur, wenn ein potenzieller Kunde auf die Anzeige klickt. Du kannst den Betrag, den du pro Klick zahlen möchtest, und damit auch den Betrag, den du für Werbung aufwenden willst, kontrollieren.

Wie funktioniert die PPC-Auktion?

Die Amazon PPC-Kosten pro Klick (CPC) für jede Anzeige auf Amazon werden bei einer sogenannten Second-Price-Auktion bestimmt. Jeder Werbetreibende legt ein Standardgebot für seine Anzeige fest (das Maximum, das er zu zahlen ist).

Das höchste Gebot gewinnt die höchste Anzeigenposition (Anzeigenrang 1) und bezahlt auch den höchsten CPC, aber der Höchstbietende zahlt nicht den von ihm gebotenen Betrag. Der Höchstbietende zahlt nur 0,01€ mehr als das zweithöchste Gebot.

So funktioniert die Anzeigen-Auktion bei Amazon PPC

Im obigen Beispiel gewinnt Bieter 3 die Auktion mit einem Gebot von 4,00€. Wenn seine Amazon PPC-Anzeige angeklickt wird, belaufen sich die ihm verrechneten PPC-Kosten auf 3,51€. Diese Logik gilt auch für alle nachfolgenden Ränge, d.h. Werbetreibender 1 (Anzeigenrang 2) bezahlt 3,11€.

Wie hoch sind die durchschnittlichen Amazon PPC-Kosten pro Klick (CPC)?

Auf Amazon liegt der  CPC in der Regel zwischen 0,02€ und 3,00€, aber dein durchschnittlicher CPC kann je nach Produktkategorie, Marktplatz und Anzeigentyp stark variieren. Siehe untenstehende CPC-Benchmarks bzw. unseren kostenlosen Amazon PPC Benchmarker.

Gibt es bei Amazon PPC versteckte Gebühren?

Die kurze Antwort: Nein. Die Kostenstruktur von Anzeigen auf Amazon ist transparent und unkompliziert. Du zahlst nur für deine Anzeigen, wenn sie jemand anklickt; und da du deine Gebote und dein tägliches Werbebudget selbst festlegst, hast du deine Ausgaben voll unter Kontrolle.

Wie oben erwähnt, hängt der exakte Betrag, den du pro Klick zahlst, vom zweithöchsten Bieter der Anzeigenauktion ab. Wenn du der Höchstbietende bist, gewinnst du die Amazon PPC-Auktion und zahlst 0,01€ mehr als das Gebot des zweithöchsten Bieters.

Verbessert Amazon PPC die organischen Rankings für meine FBA und FBM-Produkte?

Ja, das kann Amazon PPC. Anders als bei Google Adwords haben Verkäufe über Amazon PPC direkte Auswirkungen auf das organische Ranking eines Produkts auf Amazon. Daher haben mehr Verkäufe, die über Amazon PPC-Anzeigen generiert werden, positive Auswirkungen auf das organische Ranking deiner FBA- oder FBM-Produkte.

Dieser Effekt ist insbesondere für neue Produkte wichtig. Neuen Produkten fehlt häufig eine Verkaufshistorie und somit fehlen auch Performance-Daten, was das organische Ranking wiederum negativ beeinflusst. Amazon PPC kann das ändern, indem Traffic zu deinen FBA- oder FBM-Produkten geleitet und so der Umsatz gesteigert wird. Zudem werden durch PPC-getriebene Verkäufe (positive) Bewertungen generiert, die weitere Conversions fördern.

Grundlegendes zu Amazon PPC: Was du zu Beginn wissen solltest

Um erfolgreich Amazon PPC-Anzeigen zu schalten, musst du sich mit den grundlegenden Bausteinen von Amazon PPC vertraut machen. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Konzepte sowie die wichtigste Terminologie zusammengefasst, die Werbetreibende kennen sollten, wenn sie mit der Nutzung der Amazon Sponsored Ads beginnen wollen:

Wichtige Bausteine von Amazon PPC (Grundbegriffe)

BausteinErklärung
Targeting Beim Setup deiner Amazon PPC-Kampagnen kannst du wählen, nach welcher Methode du deine Anzeigen ausspielen möchtest. Es gibt Keyword-, ASIN- und Kategorie-Targeting sowie Weitervermarktung nach Aufrufen (views remarketing). Die vorhandenen Targeting-Optionen hängen vom Anzeigentyp ab.
Suchbegriffe vs. Targets (z.B. Keywords)Suchbegriffe sind die Suchanfragen von Kunden oder die ASIN der Produktseite, auf der eine Amazon PPC-Anzeige erschienen ist. Ein ‚Target‘ ist dagegen die Ausrichtung, die der Advertiser einstellt und auf die geboten wird. Abhängig vom Match Type kann ein Target mehrere verschiedene Suchbegriffe abdecken. 
Keyword Match TypesKeyword Match Types bestimmen den Übereinstimmungsgrad zwischen Keyword und Suchbegriff. Es gibt 3 verschiedene: Broad, Phrase und Exact.
Negatives TargetingNegative Targets können genutzt werden, um irrelevante Suchbegriffe auszuschließen. Sie sind sehr gut dazu geeignet, unnötige Amazon PPC-Kosten zu reduzieren. Es gibt negative Keywords (schließt Impressionen für bestimmte Suchbegriffe aus) und negative ASINs (schließt Impressionen auf bestimmten Produktseiten aus).
KampagnentypenEs gibt automatische und manuelle Amazon PPC-Kampagnen. Der Unterschied ist, dass manuelle Kampagnen genauere Steuerung aber auch mehr Aufwand bedeuten. In einer automatischen Kampagne schaltet Amazon die Anzeigen für dich. In einer manuellen Kampagne bestimmst du selbst Targets und Gebote, was dir ein erhöhtes Maß an Präzision und Kontrolle gibt.
Dynamische GeboteAdvertiser können feste Gebote oder dynamische Gebote nutzen (‚nur senken‘ und ‚erhöhen und senken‘). Damit kann Amazon das Gebot in Echtzeit basierend auf der Konversionswahrscheinlichkeit anpassen.
Gebote nach PlatzierungMit dieser Option können Gebote für die Platzierung am Anfang der Suchergebnisse sowie auf Produktseiten angepasst werden (Modifikationen von 0% bis +900% möglich).

Lass dich nicht von Fachbegriffen abschrecken!

Am Anfang wirkt Amazon PPC manchmal etwas einschüchternd. Selbst unsere Tabelle mit den einfachen Bausteinen enthält viele Fachbegriffe und detaillierte Konzepte. Genau deswegen hat Perpetua seine Ad Engine gebaut, mit der du ganz problemos Kampagnen erstellen und optimieren kannst. Du musst nur einen Ziel-ACoS und ein tägliches Budget setzen, um sofort loszulegen! Probiere es heute aus – Newcomer willkommen!

Wichtige Key Performance Indicators (KPIs) von Amazon PPC

Es folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten KPIs, mit deren Hilfe du feststellen kannst, wie erfolgreich deine Anzeigen sind.

Um Bereiche zu identifizieren, in denen du deine Amazon PPC-Strategie verbessern kannst, ist es hilfreich, Werkzeuge wie den kostenlosen Benchmarker einzusetzen, da du hierdurch erkennen kannst, wie deine KPIs im Vergleich zu anderen Verkäufern auf deinem Marktplatz und in deiner Kategorie abschneiden.

KPIBerechnungErklärung
Advertising Cost of Sale (ACoS)ACOS = Werbeausgaben ÷ Werbeumsatz x 100Zeigt, ob deine Amazon PPC-Anzeigen profitabel sind und wie effizient sie im Vergleich zum Wettbewerb sind.
Return on Ad Spend (ROAS)ROAS = Werbeumsatz ÷ Werbeausgaben ROAS ist die Inverse von ACoS. Zeigt, ob deine Anzeigen profitabel sind und wie effizient sie im Vergleich zum Wettbewerb sind.
Cost per click (CPC)Der CPC wird in einer Second-Price-Auktion ermittelt (siehe oben)Der CPC zeigt die Höhe deiner Werbeausgaben und ist ein Indikator für die Wettbewerbsintensität in einer Kategorie.
Klickrate bzw. Click-Through Rate (CTR)Click-Through Rate = Anzahl Klicks ÷ Anzahl Impressions x 100Die Klickrate zeigt wie ansprechend deine PPC-Anzeigen für Kunden sind.
Conversion Rate (CVR)Conversion Rate = Anzahl Bestellungen ÷ Anzahl Klicks x 100Die Conversion Rate zeigt an, wie überzeugend Produktdetailseiten sind; zudem steigt mit CVR auch deine Profitabilität.

Amazon PPC Benchmarks

Welche KPIs solltest du verbessern? Wie kannst du deine Anzeigen effizienter und profitabler machen? Dies sind die beiden dringendsten Fragen, vor denen jeder Werbetreibende auf Amazon steht. Leider sind sie nicht immer leicht zu beantworten.

Um die Bereiche zu erkennen, in denen du dich verbessern kannst, musst du zuerst herausfinden, wo deine Amazon PPC-KPIs im Vergleich zu denen deiner Mitbewerber liegen. Du benötigst Daten auf der Ebene des Landes, der Kategorie und des Anzeigeformats, um aussagekräftige Vergleiche zwischen dir und deinen Mitbewerbern machen zu können.

Es gibt nur ein Werkzeug, das dir Daten auf dieser Ebene kostenfrei zur Verfügung stellt. Der kostenlose Benchmarker ist das erste Tool, das es dir ermöglicht, diese Vergleiche anzustellen und Bereiche gezielt zu identifizieren, in denen sich deine Kampagnen verbessern könnten.

Das Sellics Benchmarker Dashboard

Was ist eine gute Click-Through-Rate (CTR) für Amazon PPC?

Betrachten wir die Click-Through Rate für Anzeigen von Sponsored Produkts und Sponsored Brands für drei der beliebtesten Kategorien auf Amazon.com: Elektronik, Kleidung und Gesundheit & Haushalt.

Klickrate (CTR) über verschiedene Anzeigentypen und Top-Kategorien

Quelle: Sellics

Wenn du die obige Grafik als Verkäufer von Kleidung betrachtest und wenn deine Klickrate für Sponsored Products-Anzeigen bei 0,40% liegt, dann liegst du über dem Kategorie-Benchmark bist damit gut im Rennen.

Wenn du jedoch ein Elektronik-Anbieter bist, der Sponsored Brands-Anzeigen einsetzt, und wenn deine Klickrate dabei 0,40% beträgt, dann liegst du unter dem Benchmark für Elektronik Kategorie und solltest schauen, wie du bessere Ergebnisse erzielen könntest.

Dies veranschaulicht einen sehr wichtigen Punkt: Die Performance-Indikatoren für Anzeigen variieren zwischen Marktplätzen, Produktkategorien und Anzeigenformaten stark. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, sicherzustellen, dass du deine KPIs mit deiner Referenzgruppe vergleichst, um Bereiche zu identifizieren, in denen du deine Anzeigen verbessern könntest.

Der Vergleich deiner Klickrate mit der deiner Referenzgruppe zeigt dir, ob Potenzial besteht, deine Anzeigen für deine Kunden attraktiver zu gestalten. Auf diese Weise kannst du auch erkennen, ob du im Vergleich zu deiner Referenzgruppe ein eher kleines oder großes Publikum ansprichst.

Nutze den kostenlosen Benchmarker, um deine CTR mit deiner Referenzgruppe zu vergleichen und konkrete Tipps zur Optimierung zu erhalten.

Was ist eine gute Conversion-Rate für Amazon PPC?

Die Grafik zeigt die durchschnittlichen Konversionsraten der drei Anzeigenformate in den drei untersuchten Kategorien.

Konversionsrate (CVR) über verschiedene Anzeigentypen und Top-Kategorien

Quelle: Sellics

Unter den gezeigten Kategorien hat „Gesundheit & Haushalt“ die höchsten Konversionsraten, sowohl für Sponsored Products (14,6%) als auch für Sponsored Brands (10,1%).

Selbst innerhalb der Kategorie „Gesundheit & Haushalt“ gibt es zwischen den einzelnen Anzeigenformaten erhebliche Unterschiede in der Conversion-Rate. Sponsored Products-Anzeigen konvertieren in dieser Kategorie 30,8% häufiger als Sponsored Brands-Anzeigen.

Wenn du deine Conversion-Rate mit deiner Referenzgruppe vergleichst, kannst du feststellen, ob die Überzeugungskraft deiner Produktseite (Store, Produktseiten oder Produkt-Sammelseiten) möglicherweise verbessert werden kann.

Nutze den kostenlosen Benchmarker, um deine Conversion Rate mit deiner Referenzgruppe zu vergleichen und finde heraus, ob deine Produktseiten verbessert werden sollen.

Was ist ein guter CPC (Kosten pro Klick) für Amazon PPC?

Die Grafik zeigt, wie der durchschnittliche CPC je nach Anzeigentyp und Kategorie variiert.

Cost Per Click (CPC) über verschiedene Anzeigentypen und Top-Kategorien

Quelle: Sellics

Über alle Amazon-Kategorien hinweg sind die Kosten pro Klick bei Sponsored Brands meist niedriger als bei Sponsored Products. Die Kosten pro Klick einer Kategorie zeigen in der Regel, wie stark der Wettbewerb ist.

Ist dein CPC wesentlich höher als der deiner Referenzgruppe, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass du zu viel für deine Amazon PPC-Anzeigen bezahlst und deine Kosten reduzieren solltest. Ist dein CPC wesentlich niedriger als der deiner Referenzgruppe, entgehen dir vielleicht Impressionen, Klicks und schließlich Umsatz, da deine Gebote nicht wettbewerbsfähig genug sind.

Du solltest dir jedoch dessen bewusst sein, dass der optimale CPC  von deinen individuellen Produkten abhängt. Du musst entscheiden, was du dir sich leisten kannst und wie viel du bereit bist, pro Klick zu bezahlen.

Nutze den kostenlosen Benchmarker, um deinen CPC mit deiner Referenzgruppe zu vergleichen und zu erfahren, wie wettbewerbsfähig deine Gebote sind.

Was ist ein guter ACoS für Amazon PPC?

Die Grafik vergleicht den ACoS unterschiedlicher Kategorien und Anzeigentypen. Wieder analysieren wir die drei Kategorien: Elektronik, Kleidung und Gesundheit & Haushalt.

Advertising Cost of Sales (ACoS) über verschiedene Anzeigentypen und Top-Kategorien

Quelle: Sellics

„Advertising Cost of Sales“ oder kurz ACoS ist eine Kennzahl, um die Effizienz von Amazon Werbekampagnen zu messen. Der ACoS zeigt das Verhältnis zwischen deinen Amazon PPC-Werbeausgaben und dem auf diese Weise generierten Umsatz.

Der ACoS von Sponsored Products in Höhe von 27% für die Kategorie Elektronik gibt an, dass für jeden verdienten Euro 27 Cent für Sponsored Products-Anzeigen ausgegeben wurden.

Wenn du deinen ACoS mit dem deiner Referenzgruppe vergleichst, kannst du erkennen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Effizienz deiner Kampagnen zu steigern, z. B. durch Optimierung deiner Gebote oder durch das Hinzufügen weiterer negativer Keywords.

Welcher ACoS für deine Anzeigenkampagnen gut geeignet ist, hängt von individuellen Faktoren ab. Ähnlich wie beim CPC musst du dich selbst fragen, wie viel du dir (auf der Grundlage deiner Gewinnmarge) leisten kannst und was du (abhängig von deinen Werbezielen) zu zahlen bereit bist.

Es ist sehr wichtig, deinen ACoS mit anderen in deiner Branche und auf deinem Marktplatz sowie für ein bestimmtes Anzeigenformat zu vergleichen. Nur auf diese Weise kannst du sehen, wie gut du im Vergleich zu deinen Wettbewerbern abschneidest.

Nutze den kostenlosen Benchmarker, um deinen ACoS mit deiner Referenzgruppe zu vergleichen und Insights zur Effizienz deiner Kampagnen zu erhalten.

Wie du Ziele für deine Amazon PPC-Kampagne setzen kannst

Werbetreibende, die Amazon PPC-Anzeigen schalten, wissen schon, dass ein Produkt sehr leicht Verluste einbringen kann, wenn man die Leistung der Kampagne gegenüber den PPC-Kosten nicht im Auge behält.

Um die Wirkung deiner Amazon PPC-Kampagnen zu bewerten, musst du dir von Anfang an über die Ziele deiner Amazon-Anzeigen im Klaren sein.

In der Regel streben Werbetreibende nach:

  • A) einer Maximierung des Umsatzes (z.B. bei einer Produkteinführung) oder der Maximierung von Impressionen (z.B. bei einer Amazon PPC-Kampagne, die die Markenbekanntheit steigern soll). In diesem Fall werden die Kosten in der Regel auf Break-even-Niveau gehalten, das der sogenannten Ziel-KPI „Break-even ACoS“ entspricht;
  • B) dem Generieren von Umsatzsteigerungen mit einer gewissen Gewinnmarge, die von der sogenannten Ziel-KPI ‚Ziel-ACoS’ widergespiegelt wird.

Dies wird in der Tabelle zusammengefasst, bevor wir genauer betrachten, wie diese Ziel-KPIs berechnet werden.

Kampagnen-ZielWann?Berechnung des Zielwerts
Absatz/Impressionen maximierenz.B. Produkt-Launches oder Brand Awareness KampagnenBerechnen deinen Break-Even-ACoS (= Marge vor Werbeausgaben)
Bestimmte Marge nach Werbeausgaben erreichenAllgemeine Kampagnen (langfristige Zielsetzung)Berechne deinen Ziel-ACoS (= Break-Even-ACoS minus Ziel-Marge nach Werbeausgaben)

Wie viel soll ich für Amazon PPC ausgeben?

Um zu verstehen, wie viel du für Amazon PPC ausgeben solltest, musst du deine Gewinnmarge vor Werbeausgaben berechnen (das entspricht deinem sogenannten „Break-even ACoS“). Unabhängig von dem Ziel deiner Kampagne musst du zuerst deine Produktmarge berechnen, um festzulegen, wie viel von der Marge du für Amazon PPC ausgeben kannst.

Wie berechne ich meine Gewinnmarge und den Break-even ACoS?

Break-even ACoS = Gewinnmarge vor Werbeausgaben

Dein Break-even ACoS („Advertising Cost of Sales“) entspricht deiner Gewinnmarge vor Werbeausgaben. Warum? Im Beispiel unten siehst du eine Gewinnmarge vor Werbeausgaben von 25%. Solange du nicht mehr als 25% für PPC ausgibst, um dein Produkt zu bewerben, verlierst du kein Geld.

Berechnung des Break-Even-ACoS

Wenn es das Ziel deiner Amazon PPC-Kampagne ist, den Umsatz bzw. Impressionen (Markenbekanntheit) zu maximieren, kannst du deinen Break-even-ACoS berechnen. Damit kennst du den höchsten Betrag, den du für PPC ausgeben kannst, ohne einen Verlust zu machen.

Wie berechne ich meinen Ziel-ACoS für Amazon PPC-Anzeigen?

Wenn es dein Ziel ist, eine profitable Kampagne zu führen, kannst du deine Gewinnmarge bzw. den Break-even ACoS verwenden, um eine realistische Netto-Ziel-Gewinnmarge für dein Produkt zu bestimmen.

Berechnung des Break-Even-ACoS

Wenn du dich beispielsweise für eine Gewinnmarge von 10% nach Werbekosten entscheidest und dein Break-even ACoS 25% beträgt, heißt das, dass du 15% für Amazon PPC ausgeben kannst. Das ist dein Ziel-ACoS. Um sicherzustellen, dass du 10% Gewinnmarge erzielst, solltest du nie mehr als deinen Ziel-ACoS ausgeben.

Ziel-ACoS = Gewinnmarge vor Werbeausgaben – Ziel-Gewinnmarge nach Werbeausgaben

Macht dir dein ACoS Sorgen?

Deinen erwünschten ACoS kannst du mithilfe von Perpetuas Ad Engine ganz einfach erreichen. Du gibst einfach deinen Ziel-ACoS ein und unsere Software übernimmt die automatische Anpassung von Geboten, was dir Zeit und Ressourcen spart. Du behältst aber weiterhin so viel Kontrolle, wie du möchtest, da du mit fortgeschrittenen Hebeln deine Gebotsstrategie exakt nach deinen Bedürfnissen ausrichten kannst.

Optimiere deine Produkte, bevor du mit Amazon PPC beginnst

Bevor du mit Amazon PPC beginnst, ist es wichtig, sicherzustellen, dass deine Amazon Produktseiten für Amazon SEO optimiert sind. Amazon SEO ist Voraussetzung für Keyword-Targeting sowie für eine Optimierung der Click-Through-Rate und der Conversion-Rate deiner Amazon PPC-Anzeigen.

Amazon SEO ist ein zweistufiger Prozess:

  • Optimierung der Keywords: Integriere alle relevanten Keywords, unter denen das Produkt gefunden werden soll, in die Produktinformationen. Nur wenn ein Keyword im Listing enthalten ist, ist sichergestellt, dass deine Anzeige für dieses bestimmte Keyword angezeigt werden kann und Impressionen generieren kann.
  • Listing- bzw. Content-Optimierung: Verwende qualitativ hochwertige und relevante Bilder, interessanten Text etc., um sowohl deine organische als auch deine Werbe-Klickrate und -Conversion-Rate zu verbessern.

Falls du sie noch nicht gelesen hast, sieh dir die umfassende Anleitung zur Produktoptimierung von Sellics an.

Nicht vergessen: Amazon PPC und Amazon SEO verstärken einander gegenseitig. Umsatz, der über Anzeigen generiert wird, trägt auch zu deinen organischen Rankings bei.

Wie funktioniert Targeting für Amazon PPC-Anzeigen?

Es gibt vier Möglichkeiten, potenzielle Kunden über Amazon PPC-Werbung anzusprechen. Welcher Typ von Targeting verfügbar ist, hängt vom Anzeigentyp ab.

AnzeigentypKeyword TargetingASIN TargetingKategorie TargetingViews Remarketing
Sponsored Products
Sponsored Brands
Sponsored Display

Keyword- und Match-Typen

Keyword-Targeting steht für Sponsored Products- und Sponsored Brands-Anzeigen zur Verfügung. Mit dieser Targeting-Methode können Werbetreibende Keywords definieren, bei denen die Anzeigen erscheinen sollen.

Amazon PPC-Anzeigen werden entweder in den Suchergebnissen des passenden Suchbegriffs oder auf den Produktseiten, die von diesen Suchergebnissen aus besucht werden, angezeigt.

Keyword versus search term explanation

Werbetreibende können das Targeting ihrer Anzeigen mit den drei verfügbaren Keyword-Match-Typen verfeinern:

  • Match-Typ Broad: Suchbegriffe enthalten alle Komponenten deines Keywords in beliebiger Reihenfolge.
  • Match-Typ Phrase: Suchbegriffe enthalten alle Komponenten deines Keywords in derselben Reihenfolge.
  • Match-Typ Exact: Begriffe stimmen Wort für Wort mit dem Keyword exakt überein (gleiche Wortreihenfolge und gleiche Komponenten).
Match Type Keyword Ad appears for search term Anzeige erscheint nicht für Suchbegriff Eingeschlossene Varianten von Suchbegriffen
Broad
(Suchbegriff enthält Keyword in beliebiger Reihenfolge)
geldbörse herren geldbörse herren geldbörse herren schwarz nylon geldbörse herren geldbörse schwarz herren herren geldbörse leder geldbeutel herren geldbörse damen – Groß/Kleinschreibung: (z.B. geldbörse deckt Geldbörse ab)

– Singular/plural (z.B. geldbörse deckt geldbörsen ab)

– Sonderzeichen (z.B. entrecote deckt entrecôte ab

– Kleine Tippfehler (z.B. geldbörse deckt qgeldbörse ab)

– Füllwörter (z.B. geldbörse deckt für geldbörse ab)
Phrase
(Suchbegriff enthält Keyword in gleicher Reihenfolge)
geldbörse herren geldbörse herren geldbörse herren schwarz nylon geldbörse herren geldbeutel herren geldbörse damen geldbörse schwarz herren herren geldbörse leder
Exact
(Wort-für-Wort-Übereinstimmung zwischen Keyword und Suchbegriff)
geldbörse herren wallet men purse men geldbörse damen geldbörse herren schwarz nylon geldbörse herren geldbörse schwarz herren herren geldbörse leder

Für Sponsored Brands funktionieren Match-Typen etwas anders. Der Match-Typ Broad umfasst auch Synonyme (z.B. „Geldbörse“ und „Geldbeutel“). Um festzulegen, dass ein Wort ohne Synonyme miteinbezogen werden soll, muss ein „+“ vorangestellt werden.

Beispiel: Das Keyword „+Brieftasche Leder“ entspricht „Brieftasche Leder blau“ aber nicht „Geldbörse Leder blau“.

Grundlegende Keyword-Recherche

Wenn du gerade erst mit Amazon PPC beginnst und nicht weißt, welche Keywords du für dein Produkt verwenden solltest, oder wenn du einfach eine gründlichere Keyword-Recherche durchführen möchtest, sieh dir Sonar an, das kostenlose Tool zur Keyword-Recherche von Sellics.

Mit Sonar kannst du relevante Keywords für Amazon-Marktplätze in den USA und Europa finden. Wenn du einen Suchbegriff in Sonar eingibst, erhältst du eine Liste von ähnlichen Keywords, die nach Relevanz und Suchvolumen sortiert sind.

Du kannst die gesamte Liste relevanter Keywords kostenlos als Excel-Datei herunterladen. Damit hast du eine gute Grundlage, um entscheiden zu können, welche Keywords für deine Amazon-Werbekampagne geeignet wären.

Ist Keyword-Recherche zu zeitaufwendig?

Perpetua kann die Keyword-Optimierung für deine Kampagnen optimieren. Du wählst ganz einfach zwischen einem automatischen oder benutzerdefinierten Schwellenwert für Conversions – den Rest übernimmt unsere Software. Probiere es aus!

Produkt-Targeting (ASINs und Kategorien)

Amazon Produkt-Targeting (verfügbar für alle Arten von Sponsored-Anzeigen) ermöglicht dir Targeting mit:

  • der Amazon Standard Identification Number (ASIN) eines Produkts
  • oder einer Kategorie.

ASINs sind einzigartige Zeichenketten, bestehend aus zehn Buchstaben und/oder Zahlen, die einen zum Verkauf stehenden Artikel auf Amazon identifizieren. Du findest die ASIN auf der Produktseite des Artikels.

In der Regel gibt es vier strategische Ansätze für ASIN-Targeting, basierend auf der folgenden Matrix:

Strategien für ASIN-TargetingEigene ASINWettbewerber-ASIN
Substitut-ASIN (z.B. zwei verschiedene Smartphones)Cross-Promotion/Verteidigung gegen Anzeigen von WettbewerbernTraffic von Wettbewebern erobern
Komplement-ASIN (z.B. Smartphone und Hülle)Cross-Selling/Verteidigung gegen Anzeigen von WettbewerbernZusätzliche Sales durch Traffic von Wettbewerbern bekommen

Wie man Amazon für eine grundlegende ASIN-Recherche nutzt

Nachfolgend sind ein paar schnelle und einfache Möglichkeiten, ASINs zu identifizieren, auf die du dich mit deiner Kampagne konzentrieren kannst:

Sieh dir den Abschnitt „Verwandte Produkte zu diesem Artikel“ auf der Produktdetailseite deines Produktes an, um alternative ASINs zum Targeting zu erhalten.

Example of a 'Products related to this item' carousel

Prüfe den Abschnitt „Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen“, um mögliche ergänzende ASINs für das Targeting zu finden.

Example of 'Customers who viewed this item also viewed' carousel

Sieh dir die Berichte zum Einkaufsverhalten in deinem Brand Analytics Dashboard in Seller und Vendor Central (aka ARA oder Amazon Retail Analytics) an.

Find reports in Amazon's brand analytics dashboard

Zusätzlich zu ASINs kannst du auch die Funktion Kategorie-Targeting nutzen.

Kategorie-Targeting funktioniert besonders gut für:

  • Neue Produkte bzw. Erfindungen und Produkte, die über Stöbern gefunden werden, wie z.B Mode, Geschenke etc.
  • die Generierung von Markenbewusstsein, da diese Targeting-Methode im Allgemeinen rasch und einfach viele Impressionen generiert.

Bitte beachte: Erstelle wenn möglich getrennte Amazon PPC-Kampagnen für Kategorie-Targeting, da für gewöhnlich viele Impressionen und Klicks generiert werden. Daher werden üblicherweise größere Budgets als bei anderen Targeting-Methoden benötigt. Getrennte PPC-Kampagnen verleihen dir mehr Kontrolle über dein Budget, und es wird vermieden, dass Kampagnen das Geld ausgeht, bevor andere Targeting-Methoden genug Impressionen generieren können.

Views Remarketing

Views Remarketing ist nur für Sponsored Display-Anzeigen verfügbar. Views Remarketing ermöglicht dir, Zielgruppen wieder anzusprechen, die dein Produkt angesehen haben, es in den folgenden 30 Tagen jedoch nicht gekauft haben.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Views Remarketing und anderen Targeting-Strategien ist, dass du damit Zugriff auf Platzierungen sowohl auf Amazon als auch außerhalb von Amazon erhältst.

Targeting mit Views Remarketing hilft, die Bekanntheit deiner Marke zu stärken und deine Produkte im Bewusstsein der Kunden zu halten.

Zusätzlich zu Platzierungen außerhalb von Amazon werden deine Sponsored Display-Anzeigen auch auf Produktdetailseiten von Amazon sowie in den Suchergebnissen auftauchen.

Wie man auf Amazon Anzeigen schaltet (Strategie, Setup und Optimierung für Amazon PPC)

In diesem Abschnitt erklären wir die ersten Schritte mit Amazon PPC in Bezug auf:

  • Strategie
  • Einrichtung einer Amazon PPC-Kampagne
  • Optimierung einer Amazon PPC-Kampagne

Im Allgemeinen empfehlen wir, mit Amazon Sponsored Products zu beginnen, denn das ist der wirksamste Anzeigentyp, um rentabel zusätzlichen Umsatz zu erzeugen.

Wir empfehlen Werbetreibenden jedoch auch, Sponsored Brands und Sponsored Display auszuprobieren, denn diese können sehr gut mit den Sponsored Products kombiniert werden, um Kunden in unterschiedlichen Platzierungen sowie in unterschiedlichen Phasen der „Customer Journey“ zu erreichen.

Anzeigentypen von Amazon – ein Überblick

Hier findest du als kurze Zusammenfassung Beispiele der drei Amazon-Anzeigentypen von Amazon:

AnzeigentypBeschreibung
Sponsored ProductsKeyword- und ASIN-bezogene Anzeigen ähnlich wie Google Adwords, die es Werbetreibenden ermöglichen, einzelne Produkte innerhalb der Suchergebnisse von Amazon sowie den Produktdetailseiten zu bewerben. Sponsored Products sind die beliebtesten Anzeigen auf Amazon.
Sponsored BrandsAnzeigen für Markenbekanntheit, die es einer Marke ermöglichen, in Anzeigen über den Suchergebnissen (und anderen Bereichen) von Amazon eine individuelle Überschrift, ein Logo und bis zu drei Produkte zu bewerben. Es besteht die Möglichkeit, Käufer auf eine Amazon Store-Seite oder eine individuelle Seite auf Amazon zu schicken. Neben den klassischen Banner-Ads sind auch Video-Anzeigen mit einer Verlinkung auf Produktdetailseiten möglich.
Sponsored DisplayBanner-Anzeigen, die Käufer auf Produktdetailseiten von Amazon schicken. Sie liefern Käufern, die bestimmte Produkte auf Amazon besuchen oder besucht haben (Remarketing), relevante Anzeigen sowohl auf Amazon als auch auf externen Webseiten.

Amazon PPC: Erste Schritte mit Sponsored Products

Amazon PPC-Strategie und -Struktur für deine Sponsored Products-Kampagne

Im Folgenden erklären wir die Einsteigerversion unserer Strategie für Sponsored Products. Damit hast du alles, um mit Sponsored Products anzufangen. Wenn du aber auf der Suche nach komplexeren Strategien bist, dann schau dir unseren Guide für Fortgeschrittene an.

Wir empfehlen die folgende Strategie und Struktur für jedes Produkt oder jedes Produktset. Wenn du mit einer Produktgruppe arbeitest, dann stelle sicher, dass die ausgewählten Produkte ähnliche Keywords und Gewinnmargen aufweisen Die Strategie besteht aus zwei Kampagnen:

  • 1 automatische Amazon PPC-Kampagne (mit einer automatischen Anzeigengruppe)
  • 1 manuelle Kampagne (mit einer Anzeigengruppe für Broad Match Keywords und einer Anzeigengruppe für ASIN-Targets)

Die zugrundeliegende Idee ist es, deine automatische Kampagne für eine laufende Keyword- und ASIN-Recherche mit minimalem Aufwand zu nutzen und die gut funktionierenden Keywords und ASINs in deine manuelle Amazon PPC-Kampagne zu übertragen, wo sie präzise für die höchstmögliche Leistung optimiert werden können (weitere Details zu diesem Verfahren findest du unten).

Dieser Ansatz verbindet die Vorteile von automatischen Kampagnen (geringer Aufwand) und manuellen Kampagnen (hohe Präzision).

Amazon Gesponserte Produkte Strategie Übersicht

Tipp

Du kannst außerdem gut funktionierende Keywords und ASINs von deiner automatischen Sponsored Products-Kampagne zu deinen relevanten Sponsored Brands- und Sponsored Display-Kampagnen übertragen.

Einrichten deiner Sponsored Products-Kampagne

Eine automatische Kampagne zu erstellen ist einfach. Du brauchst nur deine Amazon PPC-Kampagne (und die Anzeigengruppe) zu benennen sowie ein Budget und ein CPC-Gebot zu definieren. Sobald deine Kampagne startet, untersucht Amazon die beworbenen Produkte und beginnt automatisch damit, deine Anzeigen für ausgewählte Suchbegriffe anzuzeigen.

Richte eine manuelle Kampagne ein, um die ersten Keywords hinzuzufügen, die du selbst ausgewählt hast. Eine ausgezeichnete Ressource für die Recherche dieser Keywords ist Sonar, unser kostenloses Tool für die Amazon Keyword-Recherche. Recherchiere rund 20 Keywords für eine ausreichende grundlegende Abdeckung und füge diese zur Anzeigengruppe “Broad” hinzu. (Mehr Informationen zur Keyword-Recherche findest du oben.)

In der folgenden Tabelle sind alle Einstellungen für die empfohlene Amazon PPC-Strategie zusammengefasst.

Einstellungen Automatisch Manuell (Broad Keywords) Manuell (ASIN)
Budget 15€ pro Produkt 25€ pro Produkt
Name Kampagne SP | ’ASIN einsetzen’ | Auto SP | ’ASIN einsetzen’ | Manuell
Name Anzeigengruppe SP | ’ASIN einsetzen’ | Auto SP | ’ASIN einsetzen’ | Manuell | KW Broad SP | ’ASIN einsetzen’ | Manuell | ASIN
Produkte Produkt oder Produktset mit ähnlichen Keywords und Margen Produkt oder Produktset mit ähnlichen Keywords und Margen Produkt oder Produktset mit ähnlichen Keywords und Margen
Initiale Targets Keine Etwa 20 Broad Keywords Etwa 20 ASINs
Initiale negative Targets Initiale Targets von ‘Broad’ Anzeigengruppe (als negative Phrase) und von ‘ASIN’ Anzeigengruppe Keine Keine
Gebot Anzeigengruppe Vorgeschlagenes Gebot von Amazon
Target Gebot

In diesem Setup setzen wir negative Targets (negative Keywords und negative ASINs) ein, um sicherzustellen, dass Impressionen nur in gewünschten Anzeigengruppen generiert werden.

Warum? Bestimmte Keywords und ASINs könnten sowohl Targets der automatischen als auch der manuellen PPC-Kampagne sein.

Sobald jedoch ein Target einer manuellen Kampagne hinzugefügt wird, müssen die Impressionen in der automatischen Kampagne gestoppt werden, denn dieses Target wird nun in der manuellen PPC-Kampagne optimiert und justiert.

Um die Impressionen in der automatischen Kampagne zu beenden, wird dort ein negatives Phrasen-Keyword oder eine negative ASIN hinzugefügt. Dies geschieht, wenn die Kampagnen erstellt wird oder wenn ein Target von der automatischen in die manuelle Kampagne übernommen wird.

Logik für Keyword Harvesting

Optimierung deiner Sponsored Products-Kampagne für Amazon PPC

Eine regelmäßige Amazon PPC-Optimierung ist der Schlüssel zum Erfolg bei Amazon PPC. Du solltest Anpassungen deiner PPC-Kampagnen aber erst vornehmen, wenn du ausreichend Daten (Impressionen, Klicks, Conversions etc.) gesammelt hast, um die gegenwärtige Leistung deiner Kampagne beurteilen zu können.

Wenn du ausreichend Daten gesammelt hast, solltest du die drei unten angeführten Optimierungsmaßnahmen regelmäßig durchführen:

1. Übertrage Keywords und ASINs von der automatischen zur manuellen Amazon PPC-Kampagne.

Du solltest die Suchbegriffe (Keywords und ASINs) mit der besten Leistung regelmäßig von deiner automatischen zur Broad-Match- und ASIN-Anzeigengruppe deiner manuellen Kampagne übertragen, um sie dort präzise optimieren zu können.

Beispiel:

  1. Der relevante Suchbegriff „Brieftasche blau“ wird in der automatischen PPC-Kampagne identifiziert.
  2. „Brieftasche blau“ wird als Keyword der manuellen breiten Match-Anzeigengruppe hinzugefügt, um das Keyword-Gebot etc. dort zu optimieren.
  3. Gleichzeitig muss das negative Phrasen-Keyword „Brieftasche blau“ der automatischen Kampagne hinzugefügt werden, um die Impressionen zu stoppen, die dieser Suchbegriff dort generiert.

Best Practices sind zu viel Arbeit?

Auch wenn du die Prinzipien verstanden hast, können ständige Keyword-Optimierung und -Migration sehr zeitaufwändig sein. Mit Perpetua kannst du diesen Prozess mühelos automaisieren und sicher sein, dass deine Amazon PPC-Kampagnen nach Best Practices optimiert werden.

2. Arbeite mit negativen Keywords

Du solltest regelmäßig überprüfen, welche Suchbegriffe (Keywords und ASINs) in deiner automatischen und manuellen PPC-Kampagne Klicks ohne Conversions generieren und diese als negative Keywords bzw. ASINs hinzufügen, um unnötige PPC-Kosten zu vermeiden. Hier erfährst du mehr zu negativen Keywords.

Wenn du unrentable Keywords aus deinen Amazon PPC-Kampagnen und Anzeigengruppen filtern möchtest, solltest du versuchen, Folgendes zu entfernen:

  • Irrelevante Suchbegriffe, die offensichtlich nicht auf dein Produkt zutreffen.
  • Unrentable Suchbegriffe, die zwar auf dein Produkt zutreffen, aber nur Klicks ohne Conversions generieren.

Wenn sie richtig eingesetzt werden, können negative Keywords dir dabei helfen, einen niedrigeren ACoS zu erzielen.

Wusstest du schon?

Die Migration stark performender Keywords von automatischen zu manuellen Kampagnen ist nur eins der vielen zeitsparenden Features, die von Perpetuas Ad Optimierungsplattform für dich übernommen wird.

3. Optimiere deine Gebote für Amazon PPC-Anzeigen

Um den optimalen CPC für deine Kampagnen, Anzeigengruppen, ASINs und Keywords zu finden, musst du dein Kampagnenziel und deine ACoS-Zielwerte definieren (siehe oben oder lies unseren Leitfaden zur CPC-Optimierung für weitere Informationen):

Ziel: Maximieren des Umsatzes bzw. der Impressionen:
ACoS Zielwert = Break-Even ACoS = Gewinnmarge vor Werbeausgaben

Ziel: Vorgegebene Gewinnmarge nach Werbeausgaben erreichen:
ACoS Zielwert = Ziel-ACoS = Gewinnmarge vor Werbeausgaben – Gewinnmarge nach Werbeausgaben

Nachdem du dein Ziel und dein gewünschtes Budget definiert hast, kannst du unterschiedliche CPCs testen, um zu sehen, welcher dich deinem Ziel am nächsten bringt. Nachstehend findest du einige Standardregeln für die Anpassung und Optimierung deiner CPC-Gebote:

Keywords oder ASINs mit gutem ACoS:
WENN ACoS < Zielwert, DANN Zielgebot erhöhen

Keywords oder ASINs mit schlechtem ACoS:
WENN ACoS > Zielwert, DANN Zielgebot verringern

Keywords oder ASINs ohne Conversions:
Gebot reduzieren oder pausieren

Keywords mit wenigen oder keinen Impressionen:
Falls es für ein Keyword zu keinen Impressionen kommt, dann sollst du prüfen, ob das Keyword im Listing deines Produktes fehlt. Versuche, bei wenigen Impressionen das Keyword- oder ASIN-Gebot zu erhöhen.

CPC Optimierung

Denke daran, dass es wichtig ist, ausreichend lange zwischen Änderungen der Gebote zu warten, um sicherzustellen, dass du genügend Daten gesammelt hast (Impressionen, Klicks, Conversions etc.).

Spare dir manuelle Arbeit

Weil die hier beschriebenen Best-Practice-Strategien nach logischen Regeln funktionieren, können sie automatisiert werden. Spare dir Zeit und Ressourcen, ohne Qualität einzubüßen, indem du Perpetua einsetzt. Lass unsere Ad Engine deine Gebotsoptimierung für dich übernehmen.

Erste Schritte mit Amazon Sponsored Brands

Bevor du deine Sponsored Brands-Kampagne beginnst, solltest du dein Ziel definieren: Nutzt du Sponsored Brands, um dein Markenbewusstsein zu erhöhen, deinen Umsatz zu steigern oder primär um neue Kunden zu gewinnen?

Wenn es dein Ziel ist, dein Markenbewusstsein zu steigern, solltest du ein besonderes Augenmerk auf die Anzahl der Impressionen legen, die deine Anzeigen bekommen.

Wenn es dein Ziel ist, deinen Umsatz zu steigern, solltest du vor allem die Conversion-Rate sowie Cost-per-Click (CPC) deiner Amazon PPC-Anzeigen im Auge behalten. Denke daran, dass die Platzierung „Top of Search“ (das bedeutet über den Suchergebnissen) häufig teurer ist als „Andere Platzierungen“.

Und wenn es dein Ziel ist, neue Kunden zu gewinnen, kannst du die Statistiken zu Neukunden von Amazon heranziehen, um zu erkennen, ob ein Kauf von einem neuen Kunden getätigt wurde.

Erstellen einer Sponsored Brands-Kampagne

Zunächst solltest du Gruppen von drei Produkten erstellen, die sich gut verkaufen und für die ähnliche Keywords relevant sind. Die drei Produkte einer Gruppe werden in einem gemeinsamen Banner angezeigt. Also überlege dir, welche Produkte gut zusammenpassen und als Gruppe gut funktionieren können.

Für jede Produktgruppe erstellst du eine Sponsored Brands Product Collection-Kampagne. Hierfür verwendest du Exact-Match-Targeting für Keywords, die bereits in deinen Sponsored Products-Kampagnen erfolgreich waren.

Weitere Vorschläge zur Erstellung fortgeschrittenerer Sponsored Brands-Kampagnen findest du in unserem Ultimate Guide für Sponsored Brands lesen.

Best Practices für Sponsored Brands

Im Folgenden sind die wichtigsten Best Practices aufgelistet, die für die Erstellung deiner Sponsored Brands-Kampagne relevant sind:

  • Investiere in ein hochwertiges Lifestyle-Bild, das dein Produkt im bestmöglichen Licht zeigt.
  • Nimm dir Zeit, um eine interessante Überschrift zu erstellen. Sei kreativ! Überlege, was Kunden an deinem Produkt am meisten lieben. Und natürlich solltest du sicherstellen, dass alle Grundlagen stimmen:
    • Sei relevant.
    • Erwäge, einen CTA (Call to Action) einzubauen.
    • Übe dabei aber keinen Druck aus: Emotional aufgeladene Sprache wie „Warten Sie nicht, kaufen Sie jetzt!“ ist verboten.
    • Im Zweifelsfall füge einfach eine Beschreibung ein.
  • Experimentiere mit Produktauswahl und -reihenfolge. Wenn du ein Hero-Produkt hast, solltest du es in verwandten Gruppen präsentieren, um die Aufmerksamkeit auf das Ensemble zu lenken.
  • Wenn du einen Brand Store hast, versuche, einen Link zu diesem zu erstellen, um den RoAS zu verbessern: Bedenke, dass du für eine genauere Darstellung auch Unterseiten verwenden kannst.
  • Behalte deinen Lagerbestand im Auge. Da deine Anzeigen auch dann weiter geschaltet werden, wenn eines der vorgestellten Produkte nicht mehr vorrätig ist, solltest du sie manuell pausieren.
  • Beginne mit der Ausrichtung auf spezifische Keywords oder Long-Tail-Produkt-Keywords, um deine Leistungsziele (Umsatz und Profit) zu erreichen.

Außerdem solltest du sicherstellen, dass du schon ausreichend Daten gesammelt hast (Impressionen, Klicks, Conversions etc.), bevor du versuchst, deine Sponsored Brands-Kampagnen zu optimieren.

Markenbezogene und nicht markenbezogene Keywords in deiner Sponsored Brands-Kampagne

Ähnlich wie bei Sponsored Products ist die Keyword-Recherche auch bei Sponsored Brands-Kampagnen unerlässlich. Deine Anzeige wird in den Suchergebnissen nur angezeigt, wenn eines deiner Keywords der Suchanfrage des Käufers entspricht.

Deine Auswahl an Keywords sollte für alle drei Produkte gelten, für die du wirbst.

Example of Sponsored Brands Amazon PPC advertisement
Sponsored Brands-Anzeige

Wenn dein Ziel das Markenbewusstsein ist, solltest du generische Keywords ohne Markenbezug verwenden und deine meistgekauften Produkte anzeigen, um Käufer anzusprechen, die zum ersten Mal mit deiner Marke interagieren.

Wenn deine Marke bereits gut etabliert ist, solltest du auch eine eigene Kampagne zur Verteidigung der Marke einrichten und dich auf deine markenbezogenen Keywords konzentrieren. So kannst du deinen Marktanteil vor Mitbewerbern schützen.

Übertragung von Keywords aus automatischen Sponsored Products-Kampagnen

Wenn du Sponsored Products-Anzeigen für Produkte hast, die in deiner Sponsored Brands-Kampagne angezeigt werden, ist es eine bewährte Methode, die Keywords mit den besten Ergebnissen von deinen automatischen Sponsored Products-Kampagnen zu übernehmen.

Diese Keywords findest du unter der Registerkarte „Suchbegriffe“ in deiner automatischen Sponsored Products-Kampagne in Seller Central.

Analyse der Leistung von Sponsored Brands nach Platzierung

Sobald deine Amazon Sponsored Brands-Kampagne läuft, solltest du die Leistung deiner Anzeigenplatzierungen analysieren. Du kannst die Berichte „Keyword-Platzierung“ und „Kampagne-Platzierung“ einsetzen, um tiefere Einblicke in deine Platzierung zu bekommen.

How to access keyword placement and campaign placement reports

Leider unterscheidet Amazon nicht zwischen Platzierungen auf der linken Seite, am Ende der Suchergebnisse und auf der Produktseite – alle fallen unter „Andere Platzierungen“. Das bedeutet, dass du nur vergleichen kannst, wie sich deine Platzierung oberhalb der Suchergebnisse gegenüber „Anderen Platzierungen“ verhält.

Wenn du feststellst, dass die Klickrate und die Conversion-Rate für eine Anzeigenkategorie nicht deinen Werbezielen entsprechen, kannst du die automatische Gebotsfunktion von Amazon ausschalten und deine eigene, angepasste Gebotsstrategie für diese Anzeigenkategorie erstellen.

Sollte ich „Automatische Gebote“ oder „Angepasste Gebote“ verwenden?

Die automatische Gebotsfunktion von Amazon ist die Standardeinstellung für alle Sponsored Brands-Kampagnen.

Wenn du feststellst, dass die Klickrate und der entsprechende Umsatz für die eine oder andere Platzierungskategorie sehr niedrig sind, kannst du die Funktion „Angepasste Gebote“ nutzen, um deinen Gebotsprozentsatz für diese Platzierungskategorie zu verringern.

How to lower your bids for certain Sponsored Brands placements

Amazon PPC: Erste Schritte mit Sponsored Display

Amazon Sponsored Display-Anzeigen ermöglichen es Werbetreibenden, Käufer auf Basis bestimmter Detailseiten, die der Käufer angesehen hat, sowohl auf Amazon als auch außerhalb anzusprechen.

Indem du deine Werbung auf eine eng gefasste Zielgruppe beschränkst, die bereits Interesse an deinem Produkt gezeigt hat (Remarketing), helfen Sponsored Display-Anzeigen dabei, den Umsatz zu steigern.

Ein weiterer Vorteil von Sponsored Display-Anzeigen ist die Tatsache, dass sie nur angezeigt werden, wenn deine Produkte auf Lager und in der Buy Box sind. Sponsored Display Remarketing-Strategien schließen auch automatisch Kunden aus, die die von dir angebotenen Produkte bereits gekauft haben.

Wie bei Sponsored Products- und Sponsored Brands-Anzeigen werden auch Sponsored Display-Anzeigen über ein Cost-per-Click-Modell (CPC) (oder, wenn du möchtest, pro 1.000 sichtbare Impressionen) verrechnet. Sponsored Display-Anzeigen stehen Vendoren und Sellern mit Amazon-Markenregistrierungzur Verfügung.

Es folgen  weitere Details zu den beiden Targeting-Strategien, die über Sponsored Display-Anzeigen verfügbar sind: Produkt-Targeting und Views-Remarketing.

Produkt-Targeting (ASIN oder Kategorie)

Mit ASIN- oder Kategorie-Targeting werden Sponsored Display-Anzeigen angezeigt:

  • auf den Produktdetailseiten von Amazon
  • in den Suchergebnissen auf PC, Mobilgerät und der Amazon App
  • sowie auf der Amazon-Homepage.

Nachstehend findest du ein Beispiel für die Platzierung einer Sponsored-Display-Anzeige auf einer Produktdetailseite. Diese Art von Sponsored Display-Anzeige wird direkt unter der Schaltfläche „Zum Warenkorb hinzufügen“ angezeigt und kann Traffic von deinen Mitbewerbern wegleiten und Kunden dazu bringen, dein Produkt statt, oder zusätzlich zu, dem Produkt deines Mitbewerbers zu kaufen.

Amazon Sponsored Display example
Sponsored Display-Anzeige

Eine weitere Strategie besteht darin, mit deinen Sponsored Display-Anzeigen ergänzende Produkte anzubieten. Wenn du beispielsweise einen Koffer für eine PlayStation 4 bewerben möchtest, kannst du als Target die ASIN der PlayStation 4 nutzen, damit deine Anzeige angezeigt wird, wenn jemand eine PlayStation 4 kauft.

Amazon Sponsored Display example

Dies weist Käufer auf die Verfügbarkeit eines Zusatzproduktes hin, das sie möglicherweise wollen oder brauchen, und es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde auch dein Produkt in seinen Warenkorb legt.

Views Remarketing

Views Remarketing ermöglicht dir, Kunden, die innerhalb der vergangenen 30 Tage die Produktdetailseite deines Produkts oder ähnlicher Produkte angesehen haben, erneut anzusprechen.

Views Remarketing platziert deine Anzeigen sowohl auf Amazon (Produktdetailseiten, Suchergebnisse und Homepage von Amazon) als auch auf externen Webseiten sowie auf Apps.

Da der potenzielle Kunde bereits Interesse an der Kategorie deines Produktes gezeigt hat, besteht eine erhöhte Chance, dass er oder sie einen Kauf tätigt.

Da sich Views Remarketing auf eine Zielgruppe mit möglichen Kaufabsichten konzentriert, stellt es – selbst wenn der Kunde nicht sofort einen Kauf tätigt – ein mächtiges Werkzeug dar, um Markenbewusstsein aufzubauen und dein Produkt in den Köpfen potenzieller Kunden zu verankern.

Erstellen einer Sponsored Display-Kampagne

Für deine erste Sponsored Display-Kampagne kannst du offensive ASIN-Targets verwenden. Ideen für offensive ASIN-Targets findest du bei Substitute- und komplementären Produkten, die deine Wettbewerber verkaufen.

Amazon PPC FAQs

Hier werden einige der am häufigsten gestellten Fragen zu Amazon PPC zusammengefasst.

Was ist PPC bei Amazon?

Amazon PPC heißt Amazon Pay-Per-Click. Der Begriff wird aber auch allgemein verwendet, um alle Aktivitäten rund um Amazon-Anzeigen zusammenzufassen, da diese größtenteils nach einem Pay-Per-Click-Modell berechnet werden. Mit dem Begriff „Amazon PPC“ kann man auch beim Umsatz unterscheiden, ob er durch Anzeigenklicks oder über organische Listings generiert wurde.

Was ist eine Amazon PPC-Kampagne?

Eine Amazon PPC-Kampagne ist die Struktur, mit der du Anzeigen auf Amazon schaltest. In der Kampagne legst du alle relevanten Parameter fest, die bestimmen, wie, wo und unter welchen Bedingungen deine Anzeigen erscheinen werden.

Das wichtigste Merkmal einer Kampagne ist, ob sie automatisch oder manuell ist. Bei automatischen Kampagnen wird alles von Amazon übernommen. Bei manuellen Kampagnen hast du als Werbetreibender viel mehr Kontrolle und kannst Targets und Gebote selbst präzisieren und anpassen.

Auch bei manuellen Kampagnen stehen aber Werbetreibenden dynamische Gebotsstrategien zur Verfügung. Das Manuelle besteht darin, dass man die genauen Parameter innerhalb der Strategie festlegen kann.

Wie strukturiere ich Amazon PPC-Kampagnen?

Für die Struktur deiner Amazon PPC-Kampagnen gibt es Best Practices, die von Amazon selbst empfohlen werden und die sich bewährt haben. Vor allem am Anfang ist es klug, wenn du deine Kampagnen nach diesen Empfehlungen aufsetzt. 

Kurz zusammengefasst solltest du pro Produkt mit einer automatischen (von Amazon gesteuerten) und einer manuellen Kampagne anfangen. Die automatische Kampagne kann zur Identifizierung von geeigneten Keywords (sog. Harvesting) verwendet werden, während die manuelle Kampagne ein präzises Targeting sowie gezielte Gebotsoptimierung ermöglicht.

Nachdem du etwas Erfahrung gesammelt und die Besonderheiten deines Marktes kennengelernt hast, kannst du bei Bedarf anfangen, von der Standardstruktur abzuweichen und mit fortgeschrittenen Strategien zu experimentieren.

Ich habe gerade eine Amazon PPC-Kampagne gestartet. Wie finde ich meine Anzeige?

Nur weil du gerade eine Kampagne gestartet haben, heißt das nicht, dass du deine Anzeige sofort sehen kannst. Denke daran, dass du die Auktion gewinnen musst, damit deine PPC-Anzeige erscheint und es bis zu vier Stunden dauern kann, bis Amazon deine Anzeige darstellt. Einen Überblick erhältst du in jedem Fall mit deinen Impressionen, Klicks und Conversions auf der Berichtsseite.

Wie zahle ich für meine Werbeausgaben?

Es gibt zwei Optionen, wie du die PPC-Werbegebühren für Amazon zahlen kannst:
1. indem sie von deinem Verkäufer- oder Händlerkontostand abgezogen werden;
2. indem sie über eine Kreditkarte abgerechnet werden.

Was kostet PPC bei Amazon?

Grundsätzlich funktioniert Amazon PPC nach einem CPC-Modell. Das heißt, du zahlst pro Klick und zwar höchstens das, was du in der Auktion geboten hast.

Wie viel Geld du für Amazon PPC insgesamt bzw. pro Kampagne ausgibst, wird von deinen individuellen Zielen abhängen. Der Höchstbetrag für Amazon PPC – also das absolute Maximum, was du aufwenden möchtest – soll sich nach deiner Gewinnmarge orientieren. Dies hilft dir, deinen Break-even-ACoS zu berechnen. Damit weißt du, wieviel du für Anzeigen ausgeben darfst, ohne das Risiko einzugehen, Verluste zu erzielen.

Nachdem du schon durch Amazon PPC etwas Umsatz generiert hast, kannst du deinen Return on Ad Spend (RoAS) anschauen. Wenn du regelmäßig große Beträge erzielst, dann kann es sich empfehlen, dein PPC-Budget zu erhöhen. Sollten deine aus PPC generierten Einkünfte geringer als erwartet ausfallen, dann lohnt es sich, zunächst deine Kampagnen effizienter zu gestalten, bevor du mehr Ressourcen investierst.

Wie hoch ist das Mindesttagesbudget für Sponsored Products- und Sponsored Brands-Anzeigen?

Das tägliche Mindesttagesbudget für Sponsored Products und Sponsored Brands ist $1,00 (oder ein entsprechender Betrag in Lokalwährung).

Fazit

  • Amazon PPC-Werbung bietet Marken auf Amazon die einzigartige Chance, Umsatz und Gewinn zu erhöhen und Markenbewusstsein aufzubauen.
  • Mit Amazon PPC-Anzeigen hast du deine Werbekosten auf Amazon stets unter Kontrolle. Du kannst ein tägliches Werbebudget festlegen und entscheidest selbst, wie viel du für Keywords, ASINs und Anzeigenplatzierungen bietest.
  • Sponsored Products-, Sponsored Brands- und Sponsored Display-Anzeigen bieten dir viele verschiedene Möglichkeiten, Kunden in allen Phasen des Kaufprozesses anzusprechen.

Top-Seller nutzen führende PPC-Lösungen

Perpetua bietet die führende Lösung auf dem Markt für Amazon PPC. Unser Angebot enthält alle Tools und Ressourcen sowie Beratung durch unsere Experten, die du brauchst, um erfolgreiche Kampagnen für deine Produkte zu erstellen. Und Loslegen könnte nicht einfacher sein. Fordere heute deine kostenlose Demo an, um mehr über die branchenführende Optimierungs- und Intelligence-Lösung für Amazon PPC zu erfahren.

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